Smart Home klingt nach einer ganzen Zentrale für Heizung, Schloss und Kamera. Beim Licht ist es kleiner. Drei Dinge reichen meist: eine gespeicherte Stimmung, ein Sensor und eine Uhrzeit.

Szene, Sensor und Zeit. Zeichnung: WIRplus.
💡 Was sich einstellen lässt
| Mittel | Was es tut | Beispiel |
|---|---|---|
| Szene | mehrere Leuchten auf einmal | „Abend“ dimmt Wohnzimmer und schaltet die Küche weicher |
| Sensor | reagiert auf Anwesenheit | Flur nur hell, solange jemand geht |
| Zeit | folgt der Uhr | ab 22 Uhr weniger Licht, nachts ein Orientierungslicht |
Eine Szene ist nur eine gespeicherte Helligkeit. Sie ersetzt nicht die Lampe. Ist die Leuchte nicht dimmbar, kann die Szene sie nur an- oder ausschalten.
🔧 Funk oder Leitung
Im Haus läuft die Steuerung oft über Funk. Ein Taster oder eine App spricht mit der Leuchte, ohne eine neue Steuerleitung zu ziehen. In Büro und Halle ist eine feste Leitung üblicher, zum Beispiel DALI-2 (Digital Addressable Lighting Interface, zweite Generation). Beide Wege dimmen das Licht. Sie lassen sich nicht beliebig mischen: der Funk-Taster aus dem Wohnzimmer spricht nicht von allein mit einer Hallenleuchte.
Was smartes Licht nicht ist:
- keine Heizung
- kein Türschloss
- keine Überwachung
Wer nur die Stimmung im Wohnraum ändern will, braucht keine Gebäudeleittechnik. Eine dimmbare Leuchte und ein Taster mit zwei gespeicherten Werten tun oft denselben Dienst.
Wirplus liefert und montiert Leuchten. Ob Funk oder Leitung sinnvoll ist, hängt davon ab, ob die Wände noch offen sind.